Wird Google Maps kostenpflichtig
Haben Sie Google Maps auf Ihrer Website eingebunden? Dann halten Sie sich fest, denn Google will künftig Geld mit dem Produkt machen und ändert die Bedingungen weitreichend.
Die Nutzungsbedingungen für Google Maps & Earth API werden dazu geändert, wo man bisher recht locker und frei mit den Karten in der Website agieren konnte, schränkt Google nun deutlich ein. Und alles zielt darauf ab, Geld aus Google Maps zu verdienen.
Das beginnt etwa bei den Nutzungsbeschränkungen, die auf die Menge der Zugriffe abzielen. Hier wird limitiert, wer mehr braucht, darf zahlen. Ab Oktober sollen kommerzielle Anwender ein Tageslimit an Anfragen (2500 bis 25000 je nach Einsatz) an Google Maps bekommen, die Preise für zusätzliche Kontingente sollen ab Mai bekannt gegeben werden. Die Alternative ist eine teure Premier Licence für das API, wo ebenfalls mehr erlaubt ist.
Änderungen der Bedingungen
Noch wichtiger für kommende Applikationen mit den Maps API ist aber, dass dann Werbung in den Karten nicht mehr ausgeschaltet werden kann. Google möchte also jede Werbung in den Karten sehen, was insbesondere Mitbewerber auf fremden Websites über die Landkarten integrieren würde. Wer das nicht will oder kann, findet Alternativen beim Mitbewerb oder muss an Google zahlen - die 'Premier Licence' wartet. Alternativen zu Google Maps finden Sie übrigens bei den Links unten.
Es gibt aber auch gute Nachrichten: Die Handy-Ausgabe der API, die 'Static Maps', dürfen künftig auch in kostenpflichtigen Apps und App-Stores eingesetzt werden. Bisher war dazu eine 'Premier Licence' erforderlich, die gleich einmal viele tausend Euro kosten kann. Und Anwendungen im öffentlichen Interesse möchte Google unter strenger Geheimhaltung auch weiterhin gratis mit Maps versorgen, heißt es.
[Quelle: Webwizard Webmaster]
| < Prev | Next > |
|---|







