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22. Januar 2012 255 Views

SEO und Facebook Graph Search

Die Social Graph-Suchmaschine von Facebook ist in aller Munde, gesehen haben sie erst wenige. Es macht trotzdem Sinn, sich mit der Suchmaschinenoptimierung in einer solchen Umgebung anzufreunden.

Warum? Ganz einfach, lenkt Facebook auch nur kleine Teile der Suchvolumen seiner User auf die eigene Suchmaschine, hat diese schnell mehr Bedeutung für Webmaster als Trafficquelle, als es alle Mitbewerber von Google zusammen haben.

Grundsätzlich gilt, dass die Facebook-Suchmaschine auf Bing basiert, d.h. die klassischen Suchergebnisse im Web den Gesetzen von Microsoft folgen. Die kennt man bereits, wer für Bing optimiert, hat den ‘unsozialen’ Teil der Facebook-Suchmaschine schon erledigt.

Doch dann kommt noch der Teil, der die sozialen Aspekte von Facebook mit ein bringt. Web und Facebook werden übrigens in beide Richtungen verzahnt, sowohl die Screenshots von Facebook zeigen auch Bing-Inhalte, als auch jene Beispiele von Bing zeigen Facebook-Ergebnisse. Der Inhalt von Facebook wird aber gänzlich anders gezeigt, gerankt und optimiert. Hier ist Umdenken angesagt.

Facebook Search-Ranking und Optimierung

Facebook nimmt die Informationen, die jemand sehen darf (Privacy) und reiht sie nach den Likes und Check-Ins der Freunde. Jeder sieht also andere Suchergebnisse, das alte Spiel mit Platzierungen in Google wiederholt sich in Facebook nicht. Es geht darum, mit den richtigen Personen vernetzt zu sein und Interaktionen mit diesen zu fördern.

Freunde und Freundesfreunde machen dann die erreichbare Zielgruppe der Suche aus, Likes und Checkins die Rankingfaktoren. Eingetragene Informationen in Facebook (Kategorie, Ort, …) zählen für die Zuordnung, sollten also aktuell sein.

Suchmaschinenoptimierung im Facebook-Graph bedeutet nun, mit einer Seite bei den relevanten Personen der Umgebung verbunden zu sein. Ist man es nicht, findet Facebook keine Informationen. Der Rest ist dann klassische Social-Arbeit: Fans bei der Stange halten, Interaktionen erzwingen, Fanbasis aufbauen. Je nach Art des Unternehmens gilt es, andere Elemente zu bevorzugen – das Restaurant um die Ecke muss lokal verankert werden, das Magazin braucht Leser einer bestimmten Zielgruppe und wird dem Thema nach Meinungsführer binden müssen etc.

Es wird schwieriger, Optimierungen vorzunehmen, das ist offensichtlich. Denn wenn der Social-Search-Anteil weiter zunimmt, dann wird der Traffic weniger messbar und hängt mehr vom User als vom Optimierer ab, als einem das lieb ist. Eine neue Art von Edgerank könnte in diesem Bereich den Pagerank endgültig ablösen.

Letzes Update: 17. Dezember 2017  |  Ing. Alexander Habernig
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Autor: Ing. Alexander Habernig
Fachwirt für Medieninformatik und Mediendesign
Als Inhaber der Villacher Webagentur bin ich mit Leidenschaft und Neugier den Themen Webdesign und SEO schon über Jahre verfallen. Messbare Suchmaschinenoptimierung ist mir dabei wichtig.
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